Berichte

Knapp Gold vor den ukrainischen Favoriten
Herrmann/SVZ am 06.05.2014 um 08:40 (UTC)
 VfL Sportakrobaten sorgen auch in Polen für internationale Erfolge mit Gold und Bronze
Schwerin – In einem nervenaufreibenden Kopf-an-Kopf-Rennen in der Age-Group sorgten insbesondere die Sportakrobatinnen der Nationalmannschaften aus der Ukraine und Deutschland am Wochenende im polnischen Swidnica für Nervenkitzel. Am Ende standen die deutschen WM-Kader Camille Herrmann und Lilly Kutta vom VfL Schwerin auf dem Goldtreppchen.
Nur eine Woche vor der Deutschen Jugendmeisterschaft der Sportakrobatik in Hoyerswerda mussten die beiden Schwerinerinnen in ihrer Altersklasse noch eine internationale Aufgabe lösen. Nach dem bemerkenswert knappen zweiten Platz Anfang April in Belgien, traten sie in Polen wieder gegen Sportlerinnen anderer Nationalmannschaften zum internationalen Vergleich an. Schon in der ersten Balance-Übung zeigten Lilly Kutta und Camille Herrmann den starken Ukrainerinnen wo die Messlatte anzulegen war. Mit 0,233 Punkten Vorsprung gingen sie in Führung. Ein Vorsprung, den sich die Ukrainerinnen aber schon in der Tempoübung am Nachmittag zurückholten. Damit war klar, dass es im Finale am Sonntag heiß hergehen würde. Wie erwartet waren beide Formationen bestens aufgelegt und nervenstark auf den Akrobatikfläche. Mit viel Gefühl für Technik und Eleganz hatten Lilly Kutta und Camille Herrmann letztlich die Nasenspitze vorn und gewannen diesen internationalen Cup mit knappen 0,199 Punkten vor der Ukraine. Die inländische Konkurrenz aus Wilhelmshaven sicherte sich den vierten Platz. "Es ist die einzige Goldmedaille, die wir den wirklich starken ukrainischen Sportlerinnen und Sportlern abluchsen konnten. Camille und Lilly sind beeindruckend gut in Form und werden ihr Niveau bis zur Weltmeisterschaft im Juli in Paris ganz sicher noch steigern können. Davon bin ich überzeugt", sagte Trainerin Karola Mevius nach diesem Spektakel. Auch zwei Dreier-Formationen aus Schwerin stellten sich dem Wettbewerb der fünf Nationen, an dem 115 Sportlerinnen und Sportler teilnahmen. Die deutschen WM-Kader Michelle Mausolf, Antonia Ristedt und Gofran Solh blieben allerdings hinter ihrem eigenen Anspruch zurück. "In der ersten Übung sind Patzer passiert, die ausschließlich der Konzentration zuzuschreiben sind", ärgerte sich Karola Mevius. In der Folgeübung und im Finale zeigten die drei dann aber doch, was in ihnen steckt und sie sicherten so noch den erfolgreichen dritten Platz im Turnier. Auch Rang Vier ging ebenfalls an eine Schweriner Formation mit Rebecca Schuppenies, Hanna Runge, Lisa Rutenkolk mit 6,8 Punkten Abstand zum Dritten.
 

Silbermedaille für Lilly und Camille
Herrmann/ 14.04.2014 am 14.04.2014 um 16:24 (UTC)
 Internationaler Wettkampf für Schweriner Sportakrobaten zwischen Erfolg und Niederlagen
Schwerin/Puurs. Die belgischen Vereine luden vom 11. bis 13. April zum Flanderns International Acrocup in Puurs bei Brüssel ein. Vierzehn Nationen waren am Start und so wurde der Wettkampf zu einer kleinen Weltmeisterschaft. Aus der Landeshauptstadt reisten sieben hochmotivierte Schwerinerinnen an. Sie wollten sich die Chance, sich mit den besten weltweit zu messen, nicht entgehen lassen. „Für uns ist dieser Wettbewerb wichtig, um zu sehen, wo wir auf internationalem Niveau stehen”, sagte Karola Mevius.
Natürlich war die Anspannung groß. Lilly Kutta und Camille Herrmann hatten nach ihrer EM-Bronzemedaille und ihrer Nominierung zur WM im Juli in Paris einen Ruf zu verteidigen. Genauso gingen sie in die ersten beiden Übungen in der Womans Age Group und überzeugten die Kampfrichter, die mit Höchstwertungen reagierten. In beiden Qualifikationsläufen ließen sie die starken Belgierinnen und Polinnen mit der Erstplatzierung hinter sich. Damit turnten sie sich, wie auch die Dreiergruppe Michelle Mausolf, Antonia Ristedt und Gofrahn Solh (6.) und die Junioren-Damengruppe Julia Neumann und Noel Bohmann (4.), ins Finale am Sonntag.
Hier gaben sich Camille Herrmann und Lilly Kutta mit stark auftrumpfenden Belgierinnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Paare wurden mit 27.650 Punkten gewertet und somit auf Platz eins. Doch im internationalen Regelwerk entscheidet der bessere Technikwert, der zugunsten der flämischen Gastgeber ausfiel. „Natürlich ärgern wir uns, aber wir wissen auch, wo wir besser sein können”, resümierte Camille Herrmann nach der Siegerehrung.
Für die sonst so starke Dreiergruppe aus Schwerin lief das Finale dann aus dem Ruder. Ihre frische und zackige Übung verpatzten sie mit vielen kleinen Fehlern, die sie sonst nicht machen. Ganz offensichtlich lagen hier die Nerven blank und schon in der Sportlerecke begann die Analyse. Gleich darauf gingen Noel Bohmann und Julia Neumann an den Finalstart. Am Anfang der Übung endete der Doppelsalto mit einem Absturz. Doch die beiden Schwerinerinnen machten nach diesem Ausfall richtig Dampf, zeigten Nervenstärke und turnten den Rest der Übung überraschend sicher durch. Für einen Podiumsplatz reichten diese Leistungen der beiden Gruppen nicht mehr. Mit dem 8. Platz für die Dreier und den 6. Platz für Neumann/Bohmann war der Wettkampf für die Schweriner beendet. Glücklich über Silber, aber auch sauer über den misslungenen internationalen Gesamtauftritt zeigte sich VfL-Trainerin Karola Mevius. „Lilly und Camille sind schon sehr weit für diese Saison. Das hat man gesehen. Wir werden weiter hart trainieren müssen, um unsere Ziele im Sommer zu erreichen. Wettkämpfe dieser Art sind für uns vor der Weltmeisterschaft enorm wichtig.”
 

Jubel und Schock bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamm
.. am 25.03.2014 um 20:52 (UTC)
 Schwerin/Hamm - Der Saisonauftakt für die Sportakrobatinnen des VfL Schwerin endete im Jubel, doch auch mit einem Schock. Beim Einturnen am zweiten Wettkampftag stürzte Rima Solh, verletzte sich am Ellenbogen und musste medizinisch behandelt werden. Das war das Aus für das erfolgsversprechende Jugendpaar. Auch wenn am Sonntag die Tränen rollten, so kann Rima inzwischen wieder lachen. Denn eigentlich gab ja es ordentlich etwas zu feiern.
Schließlich präsentierten sich die VfL-Mädels in guter Form zum Saisonauftakt. Schon in der Balance-Übung am ersten Wettkampftag turnten die Bronze-Medaillengewinner der Europameisterschaft in Portugal, Lilly Kutta und Camille Herrmann in der Kategorie Damenpaar Jugend, eine atemberaubende Übung. Ein guter Auftakt, der mit 28,4 Punkten belohnt wurde und die Aufmerksamkeit der Halle auf sich zog. Ebenfalls grandios bestätigte die Dreiergruppe bei den Junioren mit Michelle Mausolf, Antonia Ristedt und Gofran Solh (5. bei der EM) mit 28,1 Punkten ihre Favoritenrolle und sorgte so für stehende Ovationen. Diese Leistung bestätigten sie dann auch am zweiten Wettkampftag, während Kutta/Herrmann noch verunsichert durch den Sturz von Rima mit der neuen Übung zu kämpfen hatten.
Trotzdem setzten sie sich gegen die Herausforderinnen aus Wilhelmshaven deutlich durch. Beide Schweriner Formationen nahmen die Meistertitel mit nach Hause. Seit diesem Wochenende haben Lilly Kutta und Camille Herrmann ihre Nominierung für die Weltmeisterschaft im Juli in Paris nun auch offiziell in der Tasche, während die Dreigruppe noch auf die Bestätigung wartet.
Gut in Form zeigten sich bei diesen Meisterschaften aber auch die Akrobatinnen Julia Neumann und Noel Bohmann gegenüber ihrer Konkurrenz. In der Altersgruppe Junioren sicherten sie sich das goldene Podest und konnten mitjubeln. Das VfL-Trio Lisa Rutenkolk, Rebecca Schuppenies und Hanna Runge machte die Klasse der Schweriner Mannschaft einmal mehr deutlich und setzte sich als Zweitplatzierte hinter die WM-Nominierten aus dem eigenen Stall deutlich von den Verfolgern ab.
Trainerin Karola Mevius konnte angesichts dieser Leistungen, abgesehen vom Sturz, entspannt sein: „ Rima Solh und Shirley Klier werden durch die Verletzung nicht mehr an der Deutsche Meisterschaft im Mai teilnehmen können. Das ist sehr bitter. Sie hätten hier in Hamm auf die Plätze kommen können und damit einmal mehr gezeigt, was sie drauf haben. So mussten sie den Wettkampf vorzeitig beenden. Wichtig ist jetzt, dass es Rima schnell wieder gut geht, sie den Sturz wegsteckt und beide wieder ins gemeinsame Training einsteigen können.“
Zeit zum Durchatmen hat der VfL Schwerin nicht. Bereits vor Ostern geht es für die Sportakrobaten noch nach Belgien zu einem internationalen Wettkampf in Puurs und anschließend nach Polen in die Stadt Svidnica. „Wir haben noch viel zu tun, um bei der Weltmeisterschaft auf den Punkt genau unsere Leistungen abzurufen. Die Mädels arbeiten ehrgeizig daran. Zur Deutschen Meisterschaft im Mai werden wir sehen, wo wir stehen“, sagt Karola Mevius zuversichtlich.
 

Bestimmt keine Eintagsfliege!
akrobastisch.de am 24.02.2014 um 10:51 (UTC)
 Wir schreiben den 20. Februar 2014. Auf den Tag genau vier Monate ist es her, dass Camille Herrmann und Lilly Kutta am 20. Oktober 2013 bei der Jugend-EM in Lissabon die Bronzemedaille gewonnen haben. Da kommt ein kleines Portrait über das Paar in der aktuellen Ausgabe des Turnmagazins LEON* (Wer hat da etwa immer noch kein Abo?) wie gerufen...
Camille Herrmann und Lilly Kutta - diese beiden Namen lohnt es sich zu merken. Die beiden Schwerinerinnen holten bei der Jugend-EM 2013 in Lissabon Bronze. Die einzige Medaille für Deutschland! Und die wertvollste seit langem: Denn die beiden hatten 22 Paare aus 15 Nationen gegen sich. Bei seinen bisherigen Medaillenerfolgen hat Deutschland wohl noch nie zwölf Nationen hinter sich gelassen.
Zuletzt hat Deutschland zwar bei jeder WM oder EM eine Medaille geholt, allerdings waren in den letzten fünf Jahren immer unterschiedliche Sportler erfolgreich. Die vierzehnjährige Camille (gesprochen mit langem "i": Kamie) und ihre elfjährige Partnerin Lilly aber sollten Akro-Beobachter auch in den nächsten Jahren unbedingt auf der Rechnung haben. Es spricht vieles dafür, dass ihr Erfolg keine Eintagsfliege bleibt, sondern dass das Duo auch noch weitere Medaillen gewinnt. Vor allem ihr Alter: Noch volle zwei Jahre, bei der WM 2014 in Paris und der EM 2015 in Riesa, dürfen sie in der Altersklasse Jugend bleiben, wenn sie wollen. Gerade auch für die Heim-EM in Riesa hat die deutsche Sportakrobatik die beiden längst als ganz große Medaillenhoffnung eingeplant.
Außerdem haben die beiden beste Aussichten auf eine relativ lange gemeinsame Karriere: Camille, die wie ihre Partnerin in Schwerin das Sportgymnasium besucht, will Modedesignerin werden. Dafür plant die Vierzehnjährige, die schon jetzt ihre Wettkampfoutfits selbst designt, nach dem Abi zunächst einmal eine Ausbildung als Schneiderin, ehe sie studiert. Während bei den allermeisten anderen Sportakrobaten - in Schwerin allemal - das Abitur das Ende der Laufbahn bedeutet, weil die Sportler zum Studieren wegziehen, wird Camille nach aktuellem Stand also nochmal zwei Jahre in der Hauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns dranhängen können. Wenn also alles gutgeht, könnten es die beiden sogar bis in die höchste Leistungsklasse, zu den Senioren, schaffen.
Dafür arbeiten Camille und Lilly, die seit Herbst 2011 gemeinsam trainieren, auch schon fleißig "nebenher" viel mehr, als sie aktuell in der Altersklasse Jugend bräuchten und überhaupt zeigen dürften. Beim Wechsel in die nächsthöheren Altersklassen soll möglichst nahtlos an die Erfolge angeknüpft werden können. "Wir üben zum Beispiel das Element Grätschwinkelstütz auf Handstand", also dass Camille bei der Vorderbeuge [Bild] den Fuß vom Boden löst. Und dieses Kunststück zeigen wirklich nur die allerbesten Damenpaare weltweit, maximal fünf derzeit.
Mit dem Gewinn der Bronzemedaille in Lissabon wurde quasi über Nacht die Hoffnung geboren, dass Camille und Lilly da einmal dazu gehören könnten: zur absoluten Weltspitze. Dabei reisten die beiden mit denkbar bescheidenen Zielen nach Portugal zu ihrer ersten internationalen Meisterschaft: "Uns war einzig und allein wichtig, vor dem zweiten deutschen Damenpaar zu landen, also mindestens Vorletzte zu werden. Wir konnten uns nichts Besseres vorstellen als überhaupt schon die Teilnahme an der EM. Das allein war schon unbegreiflich. Mehr hätten wir uns nie erträumt, auch nicht unsere Trainerin Karola Mevius, obwohl die immer an Wunder glaubt", erzählen Camille und Lilly. Am Ende waren nur Russland und England besser.
Vollkommen sicher hatten die beiden bei ihrer internationalen Premiere alle ihre drei Auftritte abgespult und jeweils Top-Wertungen erzielt: "Seltsamerweise waren wir überhaupt nicht aufgeregt, in der Qualifikation nicht und auch nicht im Finale", sind die beiden selbst ein wenig überrascht. Nur der Bundestrainer habe sie beinahe nervös gemacht, weil er immer wieder gesagt habe, dass sie nicht nervös sein brauchen. Und Lilly habe zur Beruhigung an ihre Puppe denken sollen. "Da hat er aber einen ganz wunden Punkt getroffen", grinst Camille. Lilly hasst Puppen...
 
Kommentar von Neele , 14.10.2014 um 17:34 (UTC):
Sportakrobatik ist sehr schwer !


Acht Medaillien gehen beim Internationalen Cup in Dresden an den VfL Schwerin
Herrmann am 09.12.2013 um 20:20 (UTC)
 Glanzvoller Jahresausklang nach sensationeller Saison

Dresden – Beim Internationalen Zwinger-Acro-Cup in Dresden beendeten die Schweriner Sportakrobatinnen vom VfL Schwerin ihre erfolgreiche nationale und internationale Saison 2013 mit viermal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze.
37 Vereine, acht Nationen und 270 Sportlerinnen und Sportler waren an das Elbeufer gekommen.
„Für uns ist dieser Wettkampf ein wichtiger Baustein um zu sehen, wo wir international stehen“, sagte VfL-Sportakrobatik-Trainerin Karola Mevius. „Bei der Europameisterschaft in Portugal konnten wir uns bereits mit den europäischen Spitzenteams messen. Hier wollen wir unsere Nominierungen für die WM untermauern und Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln. “ Sogar die USA ist mit ihren Nationalkadern vor dem großen Sturm in Deutschland über den Teich gekommen. Auch Russland, Tschechien, die Schweiz, Israel, Belgien und Kasachstan nutzten die Gelegenheit. Entsprechend war auch die Anspannung in der weihnachtlichen Sporthalle.
Die mehrfachen Deutschen Meister und EM-Fünften Michelle Mausolf, Antonia Ristedt und Gofran Solh vom VfL Schwerin zeigten in der Womans Group der Junioren in allen drei Übungen ihren Glanz. Mit atemberaubenden Übungen ließen sie das Publikum in der vollbesetzten Halle mehrfach jubeln. Dabei verwiesen sie die Konkurrenz aus den USA gleich dreimal auf die Plätze und holten sich den goldenen Dreier in Balance, Tempo und Kombi sowie den Pokal für die höchste Punktzahl. Ihre Nominierung für die WM 2014 in Paris konnten sie so vor dem Bundestrainer eindrucksvoll untermauern.
Für die ebenfalls WM-Nominierten und EM-Bronzemedailliengewinner Lilly Kutta und Camille Herrmann verlief dieser internationale Vergleich im Damenpaar der Jugend am ersten Tag keineswegs wie geplant. Sie wollten die Überraschungserfolge des Jahres im Wettkampf mit 16 Startern mit Kontinuität festigen und ihre Klasse deutlich machen. In der ersten Übung ging ein Raunen durch die Halle als die sonst so sichere Lilly Kutta die Mühle im Abschlusselement nicht stand. So mussten die Schwerinerinnen den wirklich hochmotivierten und starken Dresdnern aus der deutschen Konkurrenz das Siegertreppchen überlassen. Am zweiten Wettkampftag allerdings war ihre Souveränität wieder zurück. Mit einer Wertung von 27.500 Punkten griffen sie erneut an und vergoldeten so ihren grandiosen Balance-Auftritt. Gekrönt wurde dieser Erfolg dann ebenfalls noch mit dem Pokal für die höchste Punktzahl der Paare. Dresden ordnete sich auf Rang vier hinter den beiden starken Damenpaaren aus den USA ein.
Während die Paare im Jugendbereich nur zwei Übungen zu absolvieren hatten, hieß es für die Junioren Noel Bohmann und Julia Neumann dreimal an den Start zu gehen. Auch sie wollten noch einmal ein Zeichen vor dem Bundestrainer setzen. In der Balance turnten sie eine achtungsvolle 27.000 Punktzahl und auch die Tempoübung gelang. Spannung dann nochmal bei der Kombiübung, die im Vorfeld immer mit Wacklern oder auch mal Abgängen verbunden war. Doch die beiden zeigten Nerven und wuchsen über sich hinaus. Sie holten alle drei Bronzemedaillien für den VfL Schwerin. Für die Schweriner Sportakrobatinnen sind die Wettkämpfe 2013 damit abgeschlossen. „Wir konzentrieren uns ab Januar auf die Deutschen Meisterschaften und die Weltmeisterschaft in Paris“, so Karola Mevius. Für die Akrobatinnen und Fans wird sich dann einiges ändern. „Neue Choreografien und Elemente sind bereits in Planung. Wir werden die Zeit nutzen, um auch die neuen Übungen sicher zu beherrschen und unser Publikum zu begeistern. Ich möchte mich an dieser Stelle auch nochmal bei allen Sponsoren, Eltern und Unterstützern bedanken, die so engagiert an uns geglaubt haben“, so Mevius.
 
Kommentar von Kneetrydrearl, 22.12.2013 um 13:24 (UTC):
hello


VfL Sportakrobatinnen sorgen in Portugal bei der Jugend-Europameisterschaft für sensationelle Platzierungen
Herrmann/SVZ am 29.10.2013 um 11:35 (UTC)
 Bronze für Deutschland holten Schwerinerinnen
Lissabon/Odivelas. Für die ganz große Überraschung bei der Jugend-Europameisterschaft in Portugal am Wochenende sorgten vor allem die Schweriner Sportakrobatinnen des VfL Schwerin. Camille Herrmann und Lilly Kutta holten die einzige Medaille für die deutsche Nationalmannschaft. Mit Bronze setzten sie sich gegen 22 starke Damenpaare aus 15 Nationen durch und überließen nur Russland und England die Treppchen. Die Dreiergruppe Michelle Mausolf, Antonia Ristedt und Gofrahn Solh überraschte mit einem sensationellen 5. Platz im Finale.
Die EM war für die deutschen Teilnehmer ein voller Erfolg. In allen Disziplinen kamen die Sportlerinnen und Sportler in diesem Jahr in das Finale der acht Besten. Selten waren die deutschen Sportakrobatinnen international so gut aufgestellt. Camille Herrmann und Lilly Kutta aus Schwerin setzten dabei schon am ersten Wettkampftag ein Achtungszeichen mit der viertbesten Punktwertung. Am zweiten Tag blieben die Mädels auffallend cool. Eine bombensichere Balance-Übung mit einzigartigen Auf- und Abgängen brachte Lilly und Camille dabei mit 27.900 Punkten in Wertungshöhen, die sonst fast nur den ganz großen Nationen wie Russland oder England vorbehalten waren. Sie zogen damit als drittbestes Paar in der Gesamtwertung ins ersehnte Damenpaar-Finale ein. Dann setzten die beiden alles auf eine Karte: "Wir hatten zu diesem Zeitpunkt schon mehr als erwartet geschafft, hatten nichts zu verlieren und wollten unsere Minichance nutzen", gestand Trainerin Karola Mevius. Mit 27.500 Punkten sicherten sie sich souverän die Bronzemedaille vor Belgien in der letzten Übung und machten die Sensation perfekt.
Die mehrfachen Deutschen Meister Michelle Mausolf, Antonia Ristedt und Gofrahn Solh vom VfL Schwerin zogen ebenfalls schon in der Qualifikation die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Sie bekamen mit ihren atemberaubenden Elementen wie den freien Knotenhandstand auf Spitzwinkel-Spagat enormen Beifall, nicht nur vom mitgereisten starken Fanblock aus Deutschland. Mit der fünftbesten Gesamtpunktzahl schafften sie es gegen 20 Paare, ebenfalls aus 15 Nationen, in das Finale. Diese Platzierung ließen sie sich dann im Schlusswettbewerb gegen die acht besten Dreiergruppen nicht mehr nehmen und sorgten so für die nächste Sensation. "Die harten Trainingseinheiten und Wettkämpfe der vergangenen Monate haben sich ausgezahlt. Ich bin wirklich enorm stolz auf diese sensationellen Leistungen unserer Sportakrobatinnen. Herzlichen Dank an alle Eltern, Sponsoren und Förderer, die uns auf diesem Weg begleitet und an uns geglaubt haben", betont Karola Mevius. Nach diesen Erfolgen haben die fünf Schwerinerinnen nun auch das Ticket für die Sportakrobatik-Weltmeisterschaften 2014 in Paris gelöst und gehen in die Trainingsvorbereitungen.
 

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Kommentar von erk75z h, 20.10.2013 um 11:50 (UTC):


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